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Das Blog-Netzwerk der Staatsbibliothek zu Berlin – Beiträge für Forschung und Kultur
Aktualisiert: vor 5 Stunden 40 Minuten

Ihre Bände in der Buchrücklage im Lesesaal

Mi, 05/27/2020 - 17:04

Seit der Schließung der Bibliothek Mitte März liegen noch zahlreiche Bände in der Buchrücklage im Lesesaal, die Sie für die Nutzung in unseren Räumen bestellt hatten. Ein Teil dieser Bücher wurde inzwischen von anderen Personen vorgemerkt. Bitte prüfen Sie in Ihrem Bibliothekskonto, ob Bände, die Sie noch benötigen, vorgemerkt sind. Sie können dann noch bis zum 3.6.2020 eine Umbuchung für die Außer-Haus-Nutzung beantragen. Die Entscheidung ist davon abhängig, ob das Alter oder der Zustand des jeweiligen Buches das gestatten. Ihren Umbuchungswunsch schicken Sie bitte per E-Mail an ausleihe@sbb.spk-berlin.de.

Ab dem 4.6.2020 werden vorgemerkte Bände für die nächsten Interessenten bereitgestellt. Alle anderen Bücher verbleiben weiterhin für Sie in der Buchrücklage.

 

 

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Nadel(n) im Heuhaufen harvesten

Di, 05/26/2020 - 13:27

Ein Beitrag von Maria Federbusch.

Wer mit Daten aus unseren Digitalisierten Sammlungen arbeitet, kennt sicherlich bereits unsere OAI-Schnittstelle. Sie folgt dem OAI-PMH 2.0-Protokoll der Open Archives Initiative. Über diese Schnittstelle können Datensets geharvestet werden. Bisher dominierten die einerseits nach Sachgruppen des Alten Realkatalogs und andererseits nach Formalkategorien „ordnenden“ Sets diese Schnittstelle. Vornehmlich datentechnische Informationen zur Nutzung unserer Schnittstelle findet man seit Sommer 2019 dazu in unserem SBB-Lab. Nun erreichen uns immer wieder Anfragen, die auf andere Schnittmengen unserer Daten abzielen. Zudem „verstecken“ sich in den größer werdenden Sets interessante durch Projekte entstandene Spezialkorpora, deren Attribute hinsichtlich der zugrundeliegenden Originale bzw. ihrer Erschließung oder Digitalisierung hervorgehoben werden sollen. Daher haben wir in einem ersten Schritt begonnen, derartige spezielle Datensets für Druckschriften zusätzlich zu den bisher über die Schnittstelle verfügbaren anzubieten. Jetzt kann auch nach Jahrhunderten, Projekten oder einigen beispielhaften Gattungen ausgewählt werden.

 

Beispiele für spezielle Sets

 

Ohne Hintergrundinformationen wüsste allerdings weiterhin niemand, worin evtl. Besonderheiten liegen können. Sie finden ab sofort zu jedem dieser Sets im SBB-Lab eine kurze Beschreibung unter Berücksichtigung folgender Aspekte:
Material (Sprache, Erscheinungszusammenhänge, Bezüge zu o.g. sachlichen OAI-Sets), Umfang (Zahl der METS-Dateien zum jetzigen Zeitpunkt; Publikationsarten der Originale; Digitalisierungsgrad innerhalb des einschlägigen SBB-Bestands), nach Möglichkeit Verlinkung zu den zugehörigen Katalogisaten im StaBiKat, Spezifika aller Art (vorhandene Volltexte und Strukturdaten; zusätzliche Sacherschließung; Besonderheiten der Digitalisierung), Verlinkung zu vorhandenen Projektseiten, Lizenzen und Ansprechpartner.

Beispiele für Beschreibungen im SBB-Lab

 

Die Überschrift benennt das Set und bildet zugleich die Verlinkung zur OAI-Schnittstelle. Nun können wir bei unserer (niemals vollständigen) Setbildung nicht immer Angaben zu allen Aspekten liefern; auch ist das eine oder andere Set im Moment eher experimentell zu verstehen. Schauen Sie selbst.
Wie eingangs beschrieben, möchten wir auch die Schnittstelle „selbstredender“ gestalten. Daher finden Sie an prominenter Stelle den Verweis auf das SBB-Lab sowie bei jedem Set eine konkrete Verlinkung zur jeweiligen Beschreibung. Die Benutzung der Schnittstelle wird des Weiteren erleichtert – oder sagen wir menschenlesbarer – durch die Verlinkung zur SBB-Präsentation sowie zum DFG-Viewer auf Datensatzebene.

Screenshot Beispiel Datensatz

Vielleicht haben wir jetzt Wünsche geweckt oder Projektideen bei Ihnen gesät – es würde uns freuen. Wir sind daran, auch für unsere zahlreichen Sondermaterialien weitere Sets inklusive Bestandsbeschreibungen zu erstellen. Gern hören wir auch von der Verwendung unserer Daten in Ihren Vorhaben, v.a. hinsichtlich der Digital Humanities. Hier gilt es, noch viele Nadeln zu finden!

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Am 1.6. bleibt die Bibliothek geschlossen

Di, 05/26/2020 - 09:24

Am 1. Juni (Pfingstmontag) bleibt die Bibliothek wie an allen gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

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Buchbestellungen bald wieder möglich

Mi, 05/06/2020 - 17:34

Ab Sonntagmittag, 10. Mai, wird es wieder möglich sein, Bücher zu bestellen und auszuleihen. Im Großen und Ganzen läuft das wie gewohnt: Sie recherchieren im Katalog und bestellen, schauen dann in Ihr Bibliothekskonto und kommen vorbei, wenn die Bände für Sie bereitliegen.

Aufgrund der aktuellen Situation gibt es einige Dinge, die Sie dabei beachten sollten:

  • Pro Person können erst einmal nur fünf Bände bestellt werden. Sobald diese Bestellungen bearbeitet sind, können Sie erneut Bestellungen aufgeben.
  • Da wir zur Zeit noch keinen Lesesaalbetrieb anbieten, können nur Bände bestellt werden, die außer Haus entleihbar sind. Im Bestellsystem gibt es nur diesen einen Ausgabeort. Wenn Sie einen Bibliotheksausweis haben, der Sie nur zur Ausleihe in den Lesesaal berechtigt, können Sie momentan leider noch keine Bestellung aufgeben.
  • Bitte schauen Sie unbedingt in Ihr Bibliothekskonto, um zu erfahren, ob die Medien schon für Sie bereitliegen. Wir können momentan keine Aussage machen, wie lange eine Bereitstellung dauern wird.
  • Zur Abholung der Bände buchen Sie bitte einen Termin und beachten Sie die damit verbundenen Hinweise.
  • Sollten Sie sich bisher nur elektronisch angemeldet haben, müssen Sie vor dem Bestellen erst bei uns vorbeikommen, um sich persönlich mit Ihren Personaldokumenten zu legitimieren.

Wir arbeiten daran, noch weitere Services für Sie anzubieten. Ab dem 13. Mai können Sie bei uns wieder Medien aus anderen Bibliotheken über die Fernleihe bestellen. Ab 18. Mai können Sie auch einzelne Bände aus den Allgemeinen Lesesälen entleihen.

Und bitte denken Sie daran: die von Ihnen im März bestellten Medien liegen noch bis zum 22. Mai zur Abholung für Sie bereit. Danach räumen wir alles zurück ins Magazin.
Falls Sie jetzt schon wissen, dass Sie die Materialien nicht mehr benötigen, senden Sie uns bitte eine E-Mail an ausleihe@sbb.spk-berlin.de.

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Mit Termin in die Bibliothek

Mi, 04/29/2020 - 19:17

Ab dem 4. Mai können wir unsere Türen wieder ein Stück weit für Sie öffnen, damit Sie zuerst einmal Bücher abgeben und bereits bestellte Medien sowie elektronisch beantragte Bibliotheksausweise abholen können. Alle aktuell verfügbaren Services haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Damit alle gesetzlichen Regelungen eingehalten werden, aber vor allem, um unsere Leser*innen und Mitarbeitenden so gut wie möglich zu schützen, lassen wir immer nur wenige Personen ins Eingangsfoyer. Damit Sie außerdem nicht lange anstehen müssen, haben wir ein Tool zur Terminbuchung eingerichtet. Dort entscheiden Sie sich für ein Zeitfenster von 30 Minuten an einem bestimmten Wochentag und bringen die Terminbestätigung ausgedruckt oder auf Ihrem mobilen Endgerät mit. Das Personal am Eingang überprüft das Ganze auf einer Liste und regelt vor Ort den Zugang. Sie können das Gebäude zurzeit nur mit einer Mund-Nasen-Schutzmaske betreten. Außerdem gelten die auch sonst gebräuchlichen Hygieneregeln sowie das Einhalten eines Mindestabstandes von 1,5 bis 2 Metern.

Im Gebäude folgen Sie bitte den markierten Wegen und der Beschilderung. So können wir vermeiden, dass Sie allzu vielen Personen begegnen. Außerdem möchten wir Sie bitten, sich nicht länger als erforderlich im Gebäude aufzuhalten und nur „Ihre“ Bücher anzufassen.

Bücher, die von Ihnen zurückgegeben werden, verbuchen wir nicht sofort, sondern lagern diese erst einmal für ein bis zwei Tage in einem separaten Raum. Daher bekommen Sie bei der Rückgabe weder eine Quittung noch wird Ihr Bibliothekskonto entlastet. Die Rückbuchung nehmen wir nach Ablauf dieser Frist vor.

Sollten Sie aktuell nur einen elektronischen Bibliotheksausweis beantragt haben, können Sie diesen jetzt am Anmeldeschalter in eine physische Version umwandeln lassen. Erst damit haben Sie dann auch Zugang zum Buchabholbereich. Sie finden die von Ihnen vor einigen Wochen bestellten Medien wie gewohnt im Regal mit der Endnummer Ihres Bibliotheksausweises.
Am Ausgabeschalter legen Sie bitte selbständig Ihren Bibliotheksausweis auf das Lesegerät und danach die einzelnen Bände, die Sie mitnehmen möchten, auf das Verbuchungsfeld.

Sie sehen, alles ist momentan etwas komplizierter und erfordert mehr Zeit und große Sorgfalt, damit sich niemand infiziert. Bitte helfen Sie mit, dass alles reibungslos funktioniert und möglichst viele Personen unsere Services in Anspruch nehmen können.

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Ausräumen – Abgeben – Ausleihen: Schrittweise Ausweitung der Benutzungsservices

Fr, 04/24/2020 - 18:13

In einer Pressemitteilung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und in den Medien konnten Sie es bereits lesen: Bibliotheken nehmen schrittweise den Betrieb wieder auf.

In diesem Beitrag fassen wir für Sie zusammen, welche Services die Staatsbibliothek momentan anbieten kann und welche Maßnahmen demnächst geplant sind. Sobald sich etwas verändert, aktualisieren wir diesen Beitrag und informieren auch auf unseren anderen Newskanälen.

Die wichtigsten Termine zuerst:

Ab 4. Mai können Sie bereits bestellte Medien abholen
Ab 11. Mai ist wieder eine Bestellung und Ausleihe möglich

Ausräumen: Abholung von Medien, die vor der Schließung bestellt wurden

Alle Medien, die Sie vor der Schließung im März bestellt, aber noch nicht abgeholt hatten, bleiben noch bis zum 22. Mai 2020 in den Regalen liegen. Sie können ab dem 4. Mai 2020 nach vorheriger Terminbuchung abgeholt werden.

Falls Sie jetzt schon wissen, dass Sie die Materialien nicht mehr benötigen, senden Sie uns bitte eine E-Mail an ausleihe@sbb.spk-berlin.de .

Ausräumen der Buchrücklage im Lesesaal

Medien, die Sie in der Buchrücklage im Lesesaal deponiert haben, können eventuell für eine Außer-Haus-Nutzung umgebucht werden. Das ist abhängig von verschiedenen Faktoren, wie dem Alter oder Zustand des jeweiligen Buches und muss im Einzelfall entschieden werden.

Bände, die Sie nicht mehr benötigen, möchten wir gern in die Magazine zurückschicken.

Bitte kontaktieren Sie uns bei Umbuchungs- oder Rückgabewünschen über ausleihe@sbb.spk-berlin.de oder unser Kontaktformular.

Abgeben entliehener Medien

Die Rückgabe der Bände vor Ort ist ab dem 4. Mai 2020 nach vorheriger Terminbuchung wieder möglich. Sie erhalten derzeit keine Rückgabequittung und es dauert etwas, bis ihr Bibliothekskonto aktualisiert wird.

Bitte geben Sie Bände, die von anderen Personen vorgemerkt sind, schnellstmöglich ab.

Es ist auch weiterhin möglich, den Postweg für Rücksendungen zu nutzen. (Leihstelle der Staatsbibliothek, Potsdamer Str. 33, 10785 Berlin).

Ausleihen

Ab dem 11. Mai 2020 können wieder neue Bestellungen aufgegeben werden. Zunächst können nur Bände bestellt werden, die nach Hause ausleihbar sind. Bitte reservieren Sie einen Termin für die Abholung Ihrer Bände.

Auch Bände aus den Lesesälen beider Häuser können zu gesonderten Konditionen ausgeliehen werden, solange eine Nutzung in den Lesesälen selbst nicht möglich ist. Für diese Bände ist keine elektronische Bestellung möglich.

Verlängern von Leihfristen

Bitte nutzen Sie ab sofort wieder die Möglichkeit zur Online-Verlängerung der Leihfristen Ihrer entliehenen Medien. Sollte keine Online-Verlängerung mehr möglich sein und Sie möchten die Bücher noch weiter nutzen, senden Sie uns bitte eine Mitteilung an ausleihe@sbb.spk-berlin.de. Wir prüfen, ob wir noch eine weitere Verlängerung durchführen können.

Reservieren eines Zeitfensters zur Abholung oder Rückgabe von Medien

Eine Abholung oder Rückgabe ist nur nach Buchung eines Termins möglich, da wir gesetzlich verpflichtet sind, Warteschlangen zu vermeiden. Wir bitten um Verständnis, wenn wir den Zugang auf diese Weise limitieren müssen. Details zur Terminreservierung folgen in Kürze.

Arbeiten in den Lesesälen

Das Lernen und Arbeiten in unseren Lesesälen ist zurzeit noch nicht wieder möglich.

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Schritt für Schritt zur Wiedereröffnung

Di, 04/21/2020 - 18:02

Lesesaal Potsdamer Straße

Nicht erst seit der Ankündigung der Regierung, dass auch Bibliotheken und Archive – unter Einhaltung bestimmter Auflagen – wieder ihren Betrieb aufnehmen dürfen, beraten und arbeiten wir daran, eine Öffnung des Hauses und Ausweitung der angebotenen Services vor Ort nach und nach zu realisieren.

Dabei sind wir zum einen an staatliche Vorgaben durch den Bund und das Land Berlin gebunden, möchten andererseits aber unser Vorgehen auch mit den großen Berliner (Universitäts-) Bibliotheken abstimmen. Hinzu kommen kleinere Umbaumaßnahmen, die wir planen und umsetzen müssen sowie auch die Abstimmung mit den Gremien zum sicheren Personaleinsatz oder die Regelung von Arbeitsabläufen und Vorgängen, um möglichst wenige Kontakte zwischen Mitarbeitenden und auch Nutzenden zu verursachen. All diese Maßnahmen erfordern Umsicht und auch etwas Zeit unsererseits sowie noch einmal etwas Geduld auf Ihrer Seite.

Zurzeit können wir zwar noch keine genauen Termine nennen, gehen aber davon aus, dass im Mai ganz viel umgesetzt werden kann. Immer dann, wenn ein Service gestartet wird, informieren wir Sie darüber (hier) in unserem Blog oder auf den anderen Kanälen.

Eine Bitte an Sie:

Bevor Sie wieder Bestellungen in unseren Magazinen aufgeben können, möchten wir Ihnen gerne die Möglichkeit geben, Ihre noch bereitliegenden Bestellungen aus dem März abzuholen und evtl. auch Medien, die Sie in der Rücklage im Lesesaal deponiert haben, für eine Außer-Haus-Nutzung umbuchen zu lassen. Kontaktieren Sie uns dazu einfach über ausleihe@sbb.spk-berlin.de oder unser Kontaktformular Wir prüfen dann, ob Leihbeschränkungen wie Alter des Buches oder Beschädigungen einer Ausleihe verhindern und bereiten ansonsten schon einmal alles für die Abholung vor. Auch wenn Sie Materialien inzwischen nicht mehr benötigen, teilen Sie uns das bitte schon mit, damit wir abräumen und so Platz für neue Bestellungen schaffen können.

In einem nächsten Schritt wird es dann wieder möglich sein, Bände aus den Magazinen zu bestellen und abzuholen. Auch Lesesaalbände aus dem Haus Unter den Linden können dann wieder bestellt werden. Und wir prüfen gerade, ob auch Bände aus dem Lesesaal Potsdamer Str. für kurze Zeit entleihbar sind. Alle Medien können Sie auch wieder anonym und schnell vor Ort zurückgeben, wie immer dann ohne Quittung.

Die Öffnung des Lesesaales planen wir in einem weiteren Schritt, um auch das Arbeiten vor Ort wieder für eine begrenzte Personenzahl möglich zu machen.

Und natürlich bleiben Services, die wir aufgrund der Pandemie eingeführt haben, erst einmal bestehen. Sie können sich weiterhin über StabiOnline elektronisch anmelden und die zahlreichen Ressourcen, die wir für den Fernzugriff (REMOTE ACCESS) freigeschaltet haben, von zu Hause nutzen.

Bei allen Planungen und beim Organisieren vor Ort steht vor allem Ihre und die Gesundheit unserer Mitarbeitenden im Vordergrund. Wir möchten Sie daher jetzt bereits bitten, sich an die Schutz- und Hygienevorgaben zu halten, die wir dann noch genauer bekanntgeben werden.

In den nächsten Tagen stellen wir für Sie wieder eine Übersicht zusammen, damit Sie sich über alle anstehenden Veränderungen im Detail informieren können. Für alle Fragen stehen wir Ihnen am Telefon, per Mail und im Web zur Verfügung und freuen uns, Sie auch bald wieder vor Ort begrüßen zu können.

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Fragen Sie bitte! – Gerade jetzt!

Mi, 04/15/2020 - 13:18

Fragen Sie uns (Logo)

Bibliotheken sind die Informationseinrichtungen Nummer 1 in unserer Gesellschaft. Das ist ein Auftrag, dem gegenüber wir uns stets verpflichtet fühlen. Das gilt gerade auch in der aktuellen Lage, in der die gewohnten Wege der Informationsbeschaffung beschwerlicher geworden sind. Neben den zahlreichen digitalen Angeboten, an deren Ausbau wir täglich arbeiten, bieten wir ihnen auch jetzt verschiedene Möglichkeiten sich der Informationskompetenz unserer Bibliothekarinnen und Bibliothekare persönlich zu bedienen.

Jeden Tag von 10.00 – 16.00 Uhr erreichen Sie unter 030/266 433 888 Mitarbeiter*innen der Staatsbibliothek zu Berlin, denen Sie Ihre Fragen persönlich stellen können. Auch wenn wir nicht alles sofort beantworten können, werden wir uns immer bemühen, Ihnen mit unserer Expertise so gut es irgendwie geht weiterzuhelfen.

Tag und Nacht können Sie sich auf unseren Webseiten informieren und, wenn sich Fragen ergeben, auf das Fragezeichen im runden Kreis klicken und uns Ihre Fragen schriftlich stellen. Dafür müssen Sie nicht angemeldete Nutzerin oder Nutzer unserer Bibliothek sein. Eine funktionierende E-Mail-Adresse ist alles, was Sie brauchen.

Hinter diesem Fragezeichen steckt ein großes Team unserer Mitarbeiter*innen, die Ihnen zu allen Themen der Literaturrecherche und Informationsbeschaffung mit Rat und, wenn möglich, auch Tat zur Seite stehen. Mehr noch: Hier finden Sie auch den Zugang zu einer individuellen Fachberatung. Leider können wir aus bekannten Gründen derzeit keine persönlichen Beratungsgespräche in der Bibliothek anbieten. Trotzdem sind unsere Fachreferent*innen für Sie da und unterstützen Sie bei der Recherche: ob es um komplexe Fachfragen, fachspezifische Literatursuche, Skills des wissenschaftlichen Arbeitens oder den Prozess des Forschens und Publizierens geht – für all das haben wir Expert*innen. Das schließt ebenso alle Themengebiete mit ein, die in den Bereich unserer zahlreichen Sonderabteilungen fallen. Auch hier erwartet Sie fachkundige und kompetente Unterstützung.

Zögern Sie nicht unser Know-how und unsere Informationsangebote zu nutzen. Wir sind für Sie da. Gerade in diesen besonderen Zeiten. Bleiben Sie gesund und Fragen Sie bitte!

Thomas Schmieder-Jappe

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Fernleihe eingeschränkt wieder möglich: So bestellen Sie Kopien

Mi, 04/15/2020 - 08:08

Fernleihe eingeschränkt wieder möglich

Wir freuen uns, Ihnen ab sofort einen neuen Service im Rahmen des Notbetriebs anbieten zu können. Sie haben nun die Möglichkeit, über ein GBV-Fernleihkonto dringend benötigte Kopien per Fernleihe zu bestellen. Da eine Abholung vor Ort nicht möglich ist, werden Ihnen die bestellten Kopien temporär per E-Mail zugesandt.

Voraussetzungen

Um diesen Service nutzen zu können, benötigen Sie einen gültigen Benutzerausweis der Staatsbibliothek, eine E-Mail-Adresse und ein GBV-Fernleihkonto. Sollten Sie noch nicht im Besitz eines GBV-Fernleihkontos sein, beantragen Sie dieses bitte vorab formlos per E-Mail an fernleihkonto@sbb.spk-berlin.de unter Angabe Ihrer Benutzerausweisnummer. Die Einrichtung Ihres Fernleihkontos ist kostenfrei, auch die übliche Fernleihgebühr in Höhe von 1,50 EUR entfällt während der Schließzeit. Weitere Informationen zum GBV Fernleihkonto finden Sie auf unserer Homepage.

Bestellungen aufgeben – Schritt für Schritt
  1. Die Anmeldung zu Ihrem Fernleihkonto erfolgt über den Gemeinsamen Verbundkatalog (GVK). Nutzen Sie bitte die Funktion “Anmelden” oben rechts.
  2. Anschließend können Sie sich mit Ihrer Benutzerkennung und Ihrem Passwort anmelden. Ihre Benutzerkennung und Ihr Passwort erhalten Sie von uns per E-Mail nach erfolgter Einrichtung Ihres Fernleihkontos.
  3. Nach erfolgreichem Anmelden in Ihrem Fernleihkonto können Sie nach dem Zeitschriftentitel oder Buchtitel recherchieren. Den Titel geben Sie in das Suchfeld ein. Wählen Sie bei mehreren Suchtreffern den gewünschten Titel aus.
  4. Nutzen Sie oben rechts die Funktion „Kopiebestellung“, um einen Aufsatz zu bestellen.
  5. Ihnen wird ein Bestellformular anzeigt und in diesem ergänzen Sie die bibliographischen Daten (Jahrgang, Band, Autor, Titel und Seitenangabe). Bitte beachten Sie, dass aus Büchern nur maximal 10% des Gesamtwerks bestellt werden kann.
  6. Bitte ergänzen Sie unter Benutzerdaten auch Ihre E-Mail-Adresse für die Lieferung. Klicken Sie den Button „Bestellangaben prüfen“. Ihre Angaben werden nun auf Vollständigkeit überprüft.
  7. Zum Schluss geben Sie im Feld „Letzte Bestätigung“ Ihr Passwort des Fernleihkontos ein und schicken die Bestellung ab.
  8. Im GBV-Fernleihkonto können Sie den Bearbeitungsstand Ihrer online getätigten Fernleihbestellungen jederzeit einsehen. Wählen Sie die Funktion „Fernleihkonto“ oben rechts und Sie erhalten eine Auflistung der laufenden Fernleihbestellungen. Anhand des Status + und – erkennen Sie, ob die Bearbeitung positiv oder negativ erfolgt ist. Klicken Sie auf den Titel oder auf die Bestellnummer einer Fernleihbestellung. Es werden weitere Informationen zu Ihren Fernleihbestellungen aufgeführt.
  9. Kann Ihre Bestellung erfüllt werden, erhalten Sie nach wenigen Tagen die Kopie im pdf-Format an Ihre hinterlegte E-Mail-Adresse zugesandt.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der aktuellen Situation in vielen Bibliotheken nicht der volle Service geleistet werden kann und deswegen die Liefermöglichkeiten eingeschränkt sein können. Für Ihre Fragen rund um Ihr Fernleihkonto stehen wir Ihnen gern zur Verfügung unter fernleihkonto@sbb.spk-berlin.de.

Außerdem erreichen Sie uns telefonisch (Montag bis Freitag: 10 – 16 Uhr) unter +49 30 266 433888 oder über unser Auskunftsportal.

 

Text: Lisa-Marie Netzel und Ute Paula

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Digitale Lektüretipps 13: Inkunabeln der Berliner Staatsbibliothek – digital

Di, 04/07/2020 - 07:09

Ausschnitt aus: Wahrhaftige Arznei wider die Pestilenz. Erfurt: Hans Sporer 1494. Staatsbibliothek zu Berlin. Signatur: 8° Inc 1120 (GW 2738). Public Domain.

Ein Beitrag aus unserer Reihe Sie fehlen uns – wir emp-fehlen Ihnen: Digitale Lektüretipps

Was tun in Zeiten der Pestilenz? In unserem Digitalen Lektüretipp vom vergangenen Samstag haben wir auf das reiche Online-Angebot einschlägiger Drucke aus dem 16.–18. Jahrhundert hingewiesen. Doch schon unmittelbar nach der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg um 1450 standen zur Beantwortung dieser Menschheitsfrage gedruckte Gesundheitsratgeber sowohl in Latein, der Sprache der Gelehrten, als auch in diversen europäischen Volkssprachen zur Verfügung. Unter dem Sammelbegriff „Pestilenz“ verstand man damals nicht nur die periodisch wiederkehrende Beulenpest, sondern alle Arten von Seuchen und Epidemien, zum Beispiel die Ende des 15. Jahrhunderts erstmals massiv auftretende Syphilis, auch „Mala de Franzos“ genannt.

In ihrer etwa 4600 Exemplare umfassenden Sammlung von Wiegendrucken oder Inkunabeln – also den von den Anfängen des Buchdrucks bis zum Jahr 1500 mit beweglichen Lettern hergestellten Druckwerken – besitzt die Staatsbibliothek zahlreiche Werke zu diesem Thema. Das Profil der Berliner Inkunabelsammlung zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass viele unserer Wiegendruck-Ausgaben weltweit nur in einem einzigen Exemplar erhalten sind.
Ein einschlägiges Unikum aus dem Bereich der deutschsprachigen medizinischen Literatur ist zum Beispiel die Wahrhaftige Arznei wider die Pestilenz, gedruckt 1494 von Hans Sporer in Erfurt (8° Inc 1120; GW 2738). Einzigartig ist auch der gereimte Kurztraktat Von der Pestilenz des berühmten Nürnberger Handwerkerdichters Hans Folz in einer Augsburger Ausgabe von 1483 (8° Inc 86; GW 10147). Folz, der auch als „Bader“ – Laienarzt ohne medizinisches Studium – und als Drucker tätig war, beschließt seinen Text mit dem Hinweis, man solle in pestilentialischen Zeiten vor allem ein Übermaß an Speis und Trank vermeiden: Sich hüten vor der füllerey / das ist die aller höchst erczney (das gilt aber auch generell!).

Wahrhaftige Arznei wider die Pestilenz. Erfurt: Hans Sporer 1494. Staatsbibliothek zu Berlin. Signatur: 8° Inc 1120 (GW 2738). Public Domain.

Dass wir Ihnen neben diesen und anderen Unika insgesamt mehr als ein Viertel aller Bände unserer Inkunabelsammlung in digitaler Form anbieten können, verdankt sich im Wesentlichen einem von 2016 bis 2018 durchgeführten Projekt, das Teil des groß angelegten Digitalisierungs-Masterplans der Staatsbibliothek war. Im Rahmen dieses Pilotprojekts, das der Ermittlung des Arbeitsaufwandes und der Erprobung eines geeigneten Workflows für die hausinterne Mengendigitalisierung seltener und geschützter Materialien diente, wurden über 800 Wiegendrucke gescannt und in höchster Qualität in den Digitalisierten Sammlungen bereitgestellt. Bei der Auswahl der Digi-Kandidaten für das Projekt gab es vier Prioritäten: ihre Einzigartigkeit oder Seltenheit; ihr Nutzen für aktuelle historisch-philologische Fragestellungen; das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein von Fremddigitalisaten derselben Ausgabe (wir nennen das „Lückendigitalisierung“); und natürlich ihr Zimeliencharakter.

So können wir neben den erwähnten Unika unter anderem bislang unerschlossene, aber besonders im Fokus der Forschung stehende Drucke erstmals online präsentieren, etwa viele der generell seltenen niederdeutschen und niederländischen Inkunabeln. Und natürlich sind die absoluten Highlights der Sammlung hervorzuheben, allen voran die drei bekanntesten Druckwerke der Wiegendruckzeit, deren Originale künftig in dem noch im Bau befindlichen Bibliotheksmuseum bzw. in der Schatzkammer der Staatsbibliothek gezeigt werden.
Das ist zuallererst die um 1454 entstandene Gutenbergbibel in ihrem laut Meinung vieler Expert*innen schönsten erhaltenen Exemplar, das bereits 1661 zum Gründungsbestand der Bibliothek gehörte (2° Inc 1511; GW 4201); zum zweiten die von zeitgenössischer Hand prachtvoll kolorierte, bei Anton Koberger in Nürnberg gedruckte Schedelsche Weltchronik von 1493 (2° Inc 1743e; GW M40784), ein Monumentalwerk der Buchillustration mit über 1800 Holzschnitten; und drittens die rätselhafte Hypnerotomachia Polyphili, 1499 im legendären Druckhaus von Aldus Manutius in Venedig erschienen. Von diesem Meilenstein der Buch- und Illustrationsgeschichte der Renaissance besitzen und präsentieren wir zwei Exemplare (4° Inc 4508 und 4508a; GW 7223).

Biblia. Mainz: Johannes Gutenberg 1455. Staatsbibliothek zu Berlin. Signatur: 2° Inc 1511 (GW 4201). Public Domain.

Wenn Sie sich weiter informieren wollen: Das vollständige Verzeichnis unserer digitalisierten Inkunabeln finden Sie unter https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/suche?category=Inkunabeln – insgesamt fast 1200 sehenswerte Drucke zu allen nur denkbaren Themen, von Ablass über Lehre wie man soll Gutes tun bis Zeichen der falschen Gulden.

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Digitale Lektüretipps 11: “Wie sich jetziger zeit die halten sollen, so noch gesundt, damit sie in solche Fieber nicht fallen mögen” – Prävention in der Frühen Neuzeit

Sa, 04/04/2020 - 06:00

Kontaktsperre im Jahr 1562? Holzschnitte aus einem Albertus Magnus zugeschriebenen Ratgeber für alle Lebenslagen, von der Geburt (hier: mögliche Lage des Kindes) bis zur Pestepidemie

Ein Beitrag aus unserer Reihe Sie fehlen uns – wir emp-fehlen Ihnen: Digitale Lektüretipps, heute aus der Abteilung Historische Drucke der SBB

Pandemien sind kein neuzeitliches Phänomen. Bereits im Spätmittelalter wütete die Pest und forderte zwischen 1347 und 1351 allein in Europa mindestens 25 Millionen Todesopfer. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen waren verheerend, da in den folgenden Jahrhunderten weitere kleinere und größere Pestwellen auftraten. Mit Aufkommen des Buchdrucks kam eine Vielzahl an Pestliteratur auf den Markt, in der präventive Maßnahmen und geeignete Therapien beschrieben wurden. Während im 17. Jahrhundert die Anzahl der Pestschriften zurückging bzw. die Ratgeber um zusätzliche Krankheiten wie “Hauptkranckheit/ Fleckfieber/ Masern/ Pocken/ Durchfälle” erweitert wurden, erlebten die Ratgeber während des letzten Pestausbruchs in Nord- und Mitteleuropa 1708‑1714 ein kurzes Comeback. Manche ähnelten in Aufbau und alltagspraktischen Tipps denen des 16. Jahrhunderts, wie etwa die “Armen-Apotheke”. Andere waren, dem aufklärerischem Zeitgeist geschuldet, als kompakte Abhandlung der Pest im Allgemeinen und im Speziellen oder in naturwissenschaftlicher Ausführlichkeit, die in ihrer Form an heutige FAQs erinnern, aufgebaut.

Durch die großangelegte Digitalisierung der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts (VD 16, VD 17 und VD 18) stehen Ihnen bereits rund 65.000 frühneuzeitliche deutsche Drucke aus dem Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin in den Digitalisierten Sammlungen zur Verfügung, darunter auch zahlreiche Pestratgeber.  Die umfangreichen Online-Angebote zu historischen Drucken – allein von den insgesamt über 300.000 in der VD 17-Datenbank erfassten Drucken sind ca. 50 Prozent in digitaler Form frei verfügbar – möchten wir Ihnen hier beispielhaft mit dem so ungeahnt aktuellen Segment der Pestratgeber vorstellen.

Der Schwarze Tod in Gestalt des Teufels klopft an die Tür. Titelholzschnitt eines kölnischen Pestratgebers von 1514

 

Luftreinigung und Kontakteinschränkung

Die spätmittelalterliche Gesellschaft wurde von der Pest ebenso unvorbereitet getroffen wie unsere moderne Welt von dem Corona-Virus. Während die Theologen noch bis weit in das 18. Jahrhundert hinein die Pest als Strafe Gottes über die Sünden der Menschen auffassten, suchten Mediziner nach Übertragungswegen und Heilungsmöglichkeiten, um dem Schwarzen Tod zu entkommen. Basierend auf dem Konzept der Humoralpathologie, nach der Krankheit durch ein Missverhältnis der vier Körpersäfte Gelbe Galle, Schwarze Galle, Blut und Schleim verursacht wurde, erklärten sie den Übertragungsweg über die sogenannte Pesthauchtheorie:

Zweiffels ohne ists, daß in sehr grossen gemeinen sterbens leufften die Lufft inficirt seyn mus … Derowegen der ansteckung oder feulung von ersten mit höchstem fleis zu begegnen, durch Reuchwerck.

Auch in den Pestratgebern des 16. Jahrhunderts standen sowohl eingeatmete faulige Dünste, die die inneren Organe zu einer giftigen Masse zersetzten, als auch zur Fäulnis neigende Lebensmittel im Verdacht den Menschen von innen zu “verpesten”. Neben dem Räuchern mit verschiedenen Pflanzen und Harzen wurde daher das Lüften der Räume zur rechten Zeit empfohlen:

Es sollen auch die Fenster oder laden an den heusern zu neblicher und feuchter zeit nicht geöffnet werden, sondern wenn schön und clar wetter ist und die Sonne ein stund oder drey geschienen hat.

Denn schon die Anwesenheit einer einzigen inifizierten Person sei

eine grosse ursache, das viel menschen inn engen stuben, Badstuben, Gesellschafften, Marcktagen, Tantzboden, Wirdsheusern (die man meiden sol) vergifft werden. Deshalb ganz klar: Die örter da viel Leute zusamen komen, muss man vor allen dingen meiden.

Schwere körperliche Arbeit und übertriebene sportliche Aktivitäten galt es ebenfalls zu meiden:

In der Ubunge unnd leiblicher Arbeyt, soll man inn vergifftem Lufft, so Pestilentz hat angefangen, nit thun grosse ubunge mit springen, lauffen, tantzen.

Ein Arzt fühlt, ob der an Aussatz Erkrankte schon vom “pestilentzischen Fieber” erfasst wurde, während ein anderer kritisch dessen Harn prüft. Holzschnitt in einem Wundarzneibuch von 1526

Innere Reinigung

Weitere alltagspraktische Tipps richteten sich auf die Verminderung innerer Fäulnisprozesse durch Diätik: “Man sol die zeit solche speise essen/ die gute Narung gibt, leichtlich zu dawen sey/ und gut geblüte mache.” Darüberhinaus wurde empfohlen, den Körper regelmäßig alle vier bis sechs Wochen zu reinigen, “denn es gehet mit unserm leibe zu/ wie mit einem Schornstein/ wenn man den nicht ausfeget/ so mus der letztlich ausbrennen”. Bestimmte Nahrungsmittel wie “alle feuchte/ feiste/ schleimige speise … feist Ochsen oder rindern fleisch” soll gemieden und “viel Obst/ sonderlich das wässerig unnd bald faulend/ sol abgeschaffet werden.” Ebenso sollte auf süßen, starken und neuen Wein verzichtet werden, diejenigen jedoch, “die gewonheit haben bier zu trincken die mögen bruchen von subtilem senfftem bier.”

Neben den diätetischen Verhaltensregeln galt das Ableiten der schlechten Säfte durch Aderlass und Purgieren als zwingende prophylaktische Maßnahme: “Hochnötig ist in solchen anflechtenden schwebenden seuchen/ daß der Leib rein und leer von bösen feuchtigkeiten gehalten werde”. Insbesondere der Aderlass galt als unverzichtbare Maßnahme bei bereits bestehenden Symptomen: “Die Ertzte wöllen/ das es von stund an gescheh/ und das man nicht uber vier und zwentzig stunden verziehe/ es sey zu tage odder nacht … denn wenn das blut verbrennet und hart wird/ ist es sehr sorglich”. Zur Veranschaulichung, an welcher Körperstelle der Aderlass vorgenommen werden sollte, wurden sogenannte Aderlassmännlein abgebildet, die häufig in Kombination mit den korrespondierenden Sternzeichen dargestellt wurden.

Einfuhrverbote, Quarantäne und Grenzschließungen

Auch der Staat reagierte und so wurde eine Vielzahl an amtlichen Verordnungen herausgegeben, um die Epidemie einzudämmen. Die schlesische “Neue Infections-Ordnung” von 1680 wurde 1708 wegen der aktuell grassierenden Pest in Polen um den Passus “Mit Briefen aus inficirten Orten ist auf nachfolgende Weise zu verfahren” aktualisiert.

Schon 1708 reagierte die Stadt Danzig und 1712 die Stadt Bremen mit Einfuhrverboten von “fremden verdächtigen Gütern und Waaren” sowie einer “Praecludirung der aus contagiösen Oertern anhero kommende Persohnen”. In der Danziger Verordnung wird eine Konfiszierung der Waren und Güter aus Polen sowie “zu Haltung einer viertzig-tägigen Quarantaine ausserhalb der Stadt Gräntzen” aufgefordert. In Berlin befürchtete Friedrich Wilhelm I. noch 1738, dass die noch immer in Ungarn und Siebenbürgen wütende Pest in das Königreich Preußen eingeschleppt werden könnte, weshalb weder Waren noch “verdächtige Leute, sie mögen Pässe haben oder nicht, und lange oder kurtze Zeit auf der Reise zugebracht haben, … in Unsere Lande durchaus nicht eingelassen, sondern sofort auf den Gräntzen zurück gewiesen werden [sollen].”

 

Der antike Arzt Galen in der Apotheke bei der Auswahl der geeigneten Heilmittel, um Salben, Pflaster und Pulver für die Behandlung zuzubereiten. Handkolorierter Holzschnitt von Hans Burgkmair d. Ä. in einem Lehrbuch für Wundarznei von 1534

 … und das Geschäft mit Wundermitteln

Die mit königlichem Privileg ausgestattete Werbeschrift “Des berühmten Borry Gifft- Wund- und Heil-Balsam” des Berliners Christian Printz, “Bürger/ Wachszieher/ Pfefferküchler und Methbrauer in Berlin/ wohnhafft auf der Grünstraße”, dessen Balsam sich bereits in Pestzeiten als gute Medizin bewährt habe, wirbt u.a. mit einem Echtheitssiegel.

(Text: Evelyn Hanisch)

Fragen? Unsere aktuellen Services

Die hier vorgestellten Pestschriften sind nur ein winziger Ausschnitt aus der Fülle digitalisierter Werke des 16. bis 18. Jahrhunderts, die die Staatsbibliothek zu Berlin in ihren Digitalisierten Sammlungen für Sie zum Stöbern bereit hält. Weitere Angebote finden Sie in unserem Blog Historische Drucke – etwa zu Druckerinnen im 16. Jahrhundert.

Sie haben Fragen zu bestimmten Ausgaben, Werken oder Exemplaren in den Beständen der Abtelung Historische Drucke und darüber hinaus? Trotz Schließung unserer Gebäude ist die Auskunft zu den Sondersammlungen des historischen Druckschriftenbestandes weiterhin erreichbar:

Anliegen, für die eine Überprüfung der Originale notwendig sind (z.B. Exemplarvergleiche, Provenienzermittlungen, Leihgesuche und Reproduktionsaufträge), bearbeiten wir soweit es möglich ist und senden Ihnen in jedem Fall eine Zwischennachricht zu. Nach Beendigung der Präventionsmaßnahmen werden sämtliche Anfragen und Aufträge vollständig bearbeitet.

Verfolgen Sie unsere aktuellen Informationen auf SBBaktuell und in den Sozialen Medien.

Und bleiben Sie gesund!

 

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Elektronische Aufsatzlieferung läuft wieder an

Fr, 04/03/2020 - 13:39

Ab heute, Freitag 3. April, ist es für alle Leer*innen mit einem Subito-Account wieder möglich, Zeitschriftenaufsätze aus unseren Beständen zu bestellen. Die Bestellungen werden wir dann ab Montag, 6. April realisieren, soweit es die aktuellen Rahmenbedingungen zulassen.

Das Angebot beschränkt sich zunächst nur auf Zeitschriften, die in den Standorten Potsdamer Straße und Außenmagazin Friedrichshagen stehen. Wenn möglich, nutzen Sie bitte die Option Auslieferung per E-Mail. Sie werden benachrichtigt, wenn wir einen Auftrag nicht erfüllen können. Sollten Sie noch keinen Subito-Account haben, können Sie sich hier registrieren.
Alle Informationen zur Bestellung bei Subito finden Sie hier
Dort finden Sie auch Informationen zu Preisen und Zahlungsmöglichkeiten.
Bitte beachten Sie auch, dass wir über Subito keine Bücher verschicken können.
Es ist geplant, das Angebot der Dokumentenlieferung und Fernleihe Stück für Stück zu erweitern. Wir informieren Sie an dieser Stelle über alle Neuerungen.

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Zusätzliche digitale Quellen freigeschaltet

Fr, 03/27/2020 - 17:11

Zusätzliche digitale Quellen freigeschaltet

Die momentane Situation im Zusammenhang mit den Coronavirus-Präventionsmaßnahmen erschwert den Bibliotheksbetrieb weltweit. Einige Verlage und Anbieter haben reagiert, indem sie zusätzliche digitale Inhalte ohne Aufpreis verfügbar gemacht haben. Die folgenden Angebote können wir Ihnen ab sofort für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung stellen:

JSTOR
Umfangreiche Volltextdatenbank mit Zugriff auf komplette Zeitschriftenjahrgänge sowie zahlreiche e-Books. JSTOR bietet ab sofort zusätzlich freigeschaltete Titel zahlreicher Einzelverlage (Übersicht).

Nomos eLibrary
E-Book-Angebot des renommierten deutschen Wissenschaftsverlags mit fachlichem Schwerpunkt in der Rechtswissenschaft, aber auch in den Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften. Zugriff besteht nun auch auf die Backlist-Titel, die vor 2011 erschienen sind. Das Angebot ist vorläufig begrenzt bis zum 09.04.2020.

Project Muse
Umfangreiche Sammlung aktueller geistes- und sozialwissenschaftlicher Fachzeitschriften sowie E-Books; viele Verlage schalten bis Ende Mai oder Ende Juni zusätzliche Titel frei (Übersicht).

ProQuest Ebook Central
Unlimitierte Simultanzugriffe auf alle lizenzierten und über die Plattform Ebook Central angebotenen E-Books des Anbieters ProQuest (Details).

Tectum eLibrary
E-Book-Angebot des Tectum-Wissenschaftsverlags, freigeschaltet bis 09.04.2020.

Weitere Zusatzangebote werden sukzessive ergänzt.

Bitte beachten Sie auch unseren Übersichtsartikel zur Auswahl der geeigneten Recherchesysteme für den Zugriff auf unsere elektronischen Ressourcen vom 17.03.2020.

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StabiOnline – elektronische Anmeldung jetzt möglich

Do, 03/26/2020 - 17:56

Während der aktuellen Ausnahmesituation bieten wir eine vorübergehende Online-Anmeldung an. Damit haben Sie – zunächst bis zum 30.4.2020 – Zugang zu unseren digitalen Medien (E-Books, E-Zeitschriften, Datenbanken etc.).

Alle Informationen dazu finden Sie auf der Anmeldeseite.

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Telefonauskunft wieder erreichbar

Mi, 03/25/2020 - 15:45

Ab Donnerstag, 26.3., können Sie uns wieder telefonisch erreichen.
Unser Auskunftstelefon unter der Nummer 030 266 433 888 ist dann erst einmal von 10 – 16 Uhr von Montag bis Freitag besetzt.
Wir helfen Ihnen weiter, wenn Sie zum Beispiel Fragen zu den aktuellen Nutzungsmöglichkeiten sowie der Recherche nach elektronischen Angeboten haben.

Bei Anliegen zu Ihrem Bibliotheksausweis oder Verlängerungen etc. wenden Sie sich am besten direkt an die Kolleg*innen der Ausleihe über unser Webformular

 

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Online geöffnet – unsere Services

Di, 03/17/2020 - 13:18

Haus Potsdamer Straße - Staatsbibliothek zu Berlin-PK - Lizenz: CC BY-SA 3.0Das Wichtigste zuerst:

Zu Ihrem und unserem Schutz dürfen wir zwar unsere Lesesäle nicht öffnen; hinter den Kulissen sind wir aber weiterhin für Sie erreichbar:

Fragen Sie uns über unser Auskunftssystem.


Die Druckausgaben unserer Bücher und Zeitschriften können wir Ihnen derzeit nicht zur Verfügung stellen.
Um Ihren Literaturbedarf dennoch zu erfüllen, haben wir für den Zugriff auf unsere elektronischen Ressourcen die folgende Übersicht zur Auswahl der geeigneten Recherchesysteme für Sie zusammengestellt:

stabikat+

Suchen Sie Aufsätze in Zeitschriften oder Sammelwerken? Dann starten Sie Ihre Recherche in stabikat+. Mit unserer Literatursuchmaschine stabikat+ entdecken Sie Inhalte unserer elektronischen Zeitschriften und der lizenzierten Datenbanken sowie Volltexte aus Open-Access-Repositories und viele weitere Quellen.
Besonders umfangreiche Suchergebnisse erzielen Sie, wenn Sie Ihre Suchbegriffe auf Englisch eingeben, ggf. können Sie mit der Facette ‚Sprache‘ im linken Menü Ihre Trefferliste auf Dokumente in der gewünschten Sprache einschränken. Weitere Recherchetipps finden Sie in unseren stabikat+ FAQ.
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Remote Access und schreiben Sie uns, wenn der Volltext eines Dokumentes nicht online erreichbar ist. Wir versuchen umgehend zu klären, ob es sich um ein Problem beim Anbieter oder der Datenhaltung handeln könnte – oder ob das angezeigte Dokument eventuell aus einer bibliographischen Datenbank kommt: Sie erkennen dies am Zugangslink, der durch die Formulierung „View record from …“ eingeleitet wird.

Datenbank-Infosystem

Weitere Recherchemöglichkeiten bietet Ihnen unser Datenbank-Infosystem. DBIS weist sowohl in der Staatsbibliothek vorhandene als auch frei im Internet verfügbare Datenbanken (Bibliographien, Volltextdatenbanken, Linksammlungen) nach. Wählen Sie Ihr Fachgebiet aus und entdecken Sie außer den Top-Datenbanken das umfangreiche weitere Angebot, mit dem Sie nach Literaturangaben und anderen Quellen recherchieren können. Innerhalb einer Fachdatenbank haben Sie oft ausgefeilte Möglichkeiten, Ihre Recherche zu formulieren.
In einem Teil der bibliographischen Datenbanken finden Sie bei den Suchergebnissen einen Button zum Verlinkungsservice in Datenbanken sbb@link, zu dem wir Ihnen auch FAQ anbieten.

E-Books

Für die Recherche nach E-Books, die die Staatsbibliothek für Sie lizenziert hat, empfehlen wir Ihnen als Einstieg die Basisklassifikation, die Sie im linken Menü auf stabikat.de erreichen. Mithilfe der Basisklassifikation erhalten Sie eine Auswahl von Medien unabhängig von der Eingabe eigener Suchbegriffe. Navigieren Sie innerhalb Ihres Sachgebietes zu der Sie interessierenden Untergruppe. Klicken Sie diese an, um die Trefferliste zu erhalten. Mit der Funktion „Treffer filtern“ im linken Menü finden Sie E-Books oder Online-Zeitschriften zum Thema.

E-Journals

Die Elektronische Zeitschriftenbibliothek EZB bietet einen thematisch geordneten Zugang zu den von der Staatsbibliothek abonnierten und vielen frei im Netz erreichbaren elektronischen Zeitschriften. Sie können Zeitschriften entdecken, die Sie bisher noch nicht kannten und Artikel dieser Fachzeitschriften online lesen.

Digitalisate historischer Werke

Mithilfe unserer Digitalisierten Sammlungen finden Sie Digitalisate von Büchern, Handschriften und anderen Medien, die sich physisch im Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin befinden. Derzeit sind dies insgesamt 167550 Werke. Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesen digitalisierten Werken ausschließlich um urheberrechtsfreie, also historische Werke handelt. Entdecken Sie unsere Schätze nach Fächern und Materialarten; Sie können aber ebenso gezielt nach Autoren und Titelstichwörtern suchen. Über weitere Suchmöglichkeiten, die Navigation sowie den Download informieren wir Sie im Bereich „Features“.

Portale

Die Portale der Staatsbibliothek bieten Einstiegsmöglichkeiten in besondere Themenbereiche oder zu Personen wie E.T.A. Hoffmann und Alexander von Humboldt. Hierfür haben wir, auch in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus der Welt der Bibliotheken und der Wissenschaft, umfangreiche Quellen und digitale Ressourcen qualitativ aufbereitet und für Ihre Recherchen und Forschungen bereitgestellt.
Nutzen Sie auch die Portale der Fachinformationsdienste der Staatsbibliothek zu den Themen Asien, Karten, Recht und Slavistik.

Ausstellungen

Oder möchten Sie eine unserer Virtuellen Ausstellungen besuchen? Hier können Sie auch einen Einblick in unsere Beethoven-Ausstellung „Diesen Kuß der ganzen Welt!“ Die Beethoven-Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin“ erhalten.

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Current information on the closure of the Staatsbibliothek zu Berlin

Mo, 03/16/2020 - 18:03

The Staatsbibliothek zu Berlin has been closed for the public since 14 March 2020 until further notice. Here we will inform you regularly about further developments and services which we may offer to you during closure time.

The Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) – the Staatsbibliothek is a part of it – has closed all their buildings for the public until further notice. This has been decided in order to prevent further spread of the Corona virus. The decision of the SPK follows the current recommendations of specialists. The closure is meant to protect visitors and staff from possible infection.
Press release SPK (in German)

For the time being, we have made the following arrangements for the users of the Staatsbibliothek zu Berlin:

Renewals and Reminders

During the closure of the library you will not receive reminders for library items which you have already borrowed.
In urgent cases please send returns via a postal service. (address: Leihstelle der Staatsbibliothek, Potsdamer Str. 33, 10785 Berlin)
There will be no overdue fines in connection with the current situation. Already existing overdue fines can be payed by transfer.
Library items in the respective collection areas, reading room included, will remain there, irrespective of the current loan period. We will extend the validity of your library cards by 50 days in order to enable you to use our electronic resources during the closure period.

Permanent lockers and carrels

Please contact us if you want to empty your permanent locker or your carrel. We would provide access to your materials and files.

Interlibrary loan and digitisation

For the time being, we cannot accept requests for media from other libraries because many libraries have been closed as well and cannot deliver any items. Already committed requests can no longer be processed.
As far as possible, we try to offer items of our holdings via document delivery services (e.g. subito) and our DigiService.

Events

Besides the closure of the building we also have to cancel all planned events until further notice. For the time being, the Beethoven exhibition at our site Haus Unter den Linden has been closed since Saturday, 14 March.

Questions and current information

At the moment you may contact us via telephone and email:

In addition to that, please use our information portal: https://staatsbibliothek-berlin.de/en/service/auskunft/

 

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Aktuelle Informationen zur Schließung der Staatsbibliothek ab Samstag, 14. März

Fr, 03/13/2020 - 12:20

Die Staatsbibliothek zu Berlin wird ab morgen, Samstag 14.3.2020 bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen. An dieser Stelle informieren wir Sie regelmäßig über die weiteren Entwicklungen und Services, die wir Ihnen trotz der Schließung des Gebäudes anbieten können.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), zu der die Staatsbibliothek gehört, hat  – um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus vorzubeugen – gestern beschlossen, dass alle Einrichtungen der SPK ihren Publikumsverkehr bis auf Weiteres aussetzen. Mit der Entscheidung folgt die SPK den aktuellen Empfehlungen aus Fachkreisen. Durch das Aussetzen des Publikumsverkehrs sollen nicht nur die Besucherinnen und Besucher, sondern auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung geschützt werden.

Pressemitteilung der SPK

Für die Nutzerinnen und Nutzer der Staatsbibliothek zu Berlin haben wir zunächst folgende Regelungen getroffen:

Bestellung und Ausleihe

Bis heute, 13.3.2020, 14 Uhr sind Bestellungen von Medien über den StabiKat möglich. Wir versuchen, von den bis dahin eingegangenen Bestellungen noch so viele wie möglich zu realisieren. Diese können Sie heute noch bis 20 Uhr abholen. Schauen Sie aber auf jeden Fall vorher in Ihr Bibliothekskonto.
In Ausnahmefällen sind heute bis 16 Uhr auch Ausleihen von Lesesaalbänden (HB-Signaturen) möglich. Bitte sprechen Sie uns dazu an.

Verlängerungen und Mahnungen

Medien, die Sie bereits entliehen haben, mahnen wir während der Schließzeit der Bibliothek nicht an.
In dringenden Fällen nutzen Sie bitte den Postweg für Rücksendungen. (Leihstelle der Staatsbibliothek, Potsdamer Str. 33, 10785 Berlin)
Es entstehen keine Mahngebühren für Sie. Bereits vorhandene Gebühren können Sie per Überweisung bezahlen.
Die Medien im Buchabholbereich und der Rücklage im Lesesaal bleiben dort unabhängig von den momentanen Leihfristen für Sie liegen. Die Gültigkeit Ihrer Bibliotheksausweise verlängern wir Anfang der nächsten Woche um den Zeitraum von 50 Tagen, damit Ihnen auch während der Schließzeit unsere elektronischen Ressourcen zur Verfügung stehen.

Dauerschließfächer und Kabinen

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie Ihr Dauerschließfach oder Ihre Arbeitskabine beräumen möchten. Wir ermöglichen Ihnen den Zugang zu Ihren Unterlagen.

Fernleihe und Digitalisierung

Momentan können wir keine Bestellungen auf Bestände aus anderen Bibliotheken annehmen, da viele andere Bibliotheken geschlossen sind und nicht mehr liefern können. Auch bereits abgeschickte Bestellungen können wir leider nicht weiter bearbeiten.

Soweit möglich, versuchen wir unsere Bestände über die Dokumentenlieferdienste (z.B. subito) und unseren Digiservice weiter anzubieten.

Veranstaltungen

Mit der Schließung der Gebäude müssen wir auch alle geplanten Veranstaltungen bis auf Weiteres absagen. Auch die Beethoven-Ausstellung im Haus Unter den Linden ist ab Samstag, 14.3. erst einmal geschlossen.

Fragen und aktuelle Informationen

Bis auf Weiteres erreichen Sie uns per Telefon und Mail:

Bitte nutzen Sie darüber hinaus auch unser Auskunftsportal: https://staatsbibliothek-berlin.de/service/auskunft/

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Bibliothek am 9.3.2020 geschlossen

Mi, 02/26/2020 - 10:37

Am 9.3.2020 muss die Bibliothek aufgrund von Unterbrechungen der Stromversorgung im gesamten Kulturforum ganztägig geschlossen bleiben.

Die Webangebote der Bibliothek stehen Ihnen an diesem Tag ebenso zur Verfügung wie die Möglichkeit, Materialien aus unseren Magazinen zur Abholung an den folgenden Tagen zu bestellen.

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Bibliothek am 9.3.2020 geschlossen

Di, 02/25/2020 - 16:15

Am 9.3.2020 muss die Bibliothek leider aufgrund von Unterbrechungen der Stromversorgung im gesamten Kulturforum ganztägig geschlossen bleiben.

Die Webangebote der Bibliothek stehen Ihnen an diesem Tag ebenso zur Verfügung wie die Möglichkeit, Materialien aus unseren Magazinen zur Abholung an den folgenden Tagen zu bestellen.

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Kompetenter Service und individuelle Beratung

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Ralph Weaver
UK (2010)