Historische Aufnahme von Direktor Berthold Held an seinem Schreibtisch

Inszenierungsarchiv der HfS Ernst Busch

Historische Aufführungsfotografien mit integrierten Metadaten.

Historische Aufnahme von Direktor Berthold Held an seinem Schreibtisch
Direktor Berthold Held an seinem Schreibtisch, HfS-Archiv F752. © HfS-Archiv. Quelle: HfS-Archiv.

Das Inszenierungsarchiv der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch dokumentiert Berliner Theater- und Ausbildungsgeschichte. Für ein digiS-Projekt digitalisierte BiblioCopy 2022 historische Fotografien und integrierte die zugehörigen Metadaten.

Zeitraum
2022

Bestände
historische Inszenierungsfotografien

Leistungen
Scan, Qualitätskontrolle, Metadaten

Bühnen- und Hochschulgeschichte bewahren

Aufführungsfotografien sind zentrale Quellen für Inszenierungen, Bühnenbilder und die Arbeit von Studierenden und Lehrenden. Die Digitalisierung macht diese visuelle Überlieferung für Erschließung, Lehre und Forschung nutzbar.

  • detaillierte Digitalisierung historischer Fotoabzüge
  • einheitliche Benennung und Qualitätsprüfung
  • Integration der beschreibenden Metadaten
  • strukturierte Bereitstellung für das digitale Inszenierungsarchiv

Von der Aufnahme zum recherchierbaren Objekt

Erst die Verbindung von Bilddatei und Metadaten macht aus einer Reproduktion ein auffindbares digitales Archivobjekt. So können Inszenierungen, Personen und Zeiträume systematisch miteinander verknüpft werden.

Glossar

Kurz erklärt

Glossar

Fachbegriffe aus unseren Digitalisierungsprojekten kurz erklärt.

ALTO-XML

Standardisiertes XML-Format für OCR-Ergebnisse. Es speichert erkannten Text zusammen mit Positionen und Layoutinformationen einer Seite.

DFG-Praxisregeln

Qualitäts- und Verfahrensempfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft für die Digitalisierung von Kulturgut.

FID

Fachinformationsdienste versorgen einzelne Wissenschaftsgebiete mit spezialisierter Literatur und digitalen Informationsangeboten.

Goobi

Open-Source-Software zur Steuerung, Dokumentation und Qualitätssicherung komplexer Digitalisierungsworkflows. Goobi und Kitodo haben einen gemeinsamen Ursprung in einer ab 2004 an der SUB Göttingen entwickelten Workflowsoftware und werden seit 2016 als getrennte Projekte weiterentwickelt.

IIIF

Offene Standards, mit denen Bilder und Metadaten aus unterschiedlichen Sammlungen einheitlich bereitgestellt und angezeigt werden können.

Kitodo

Open-Source-Softwaresuite zur Produktion, Verwaltung und Präsentation von Digitalisaten in Bibliotheken und Archiven. Kitodo und Goobi haben einen gemeinsamen Ursprung in einer ab 2004 an der SUB Göttingen entwickelten Workflowsoftware und werden seit 2016 als getrennte Projekte weiterentwickelt.

Metadaten

Strukturierte Angaben zu einem Digitalisat, etwa Titel, Signatur, Urheber*in, Datierung, Rechte, Dateiformat und Seitenfolge.

OCR

Optical Character Recognition: automatische Erkennung von gedrucktem Text in Bilddateien für Suche, Volltext und weitere Auswertung.

Paginierung

Erfassung und Zuordnung der gedruckten oder handschriftlichen Seitenzahlen zu den einzelnen Bilddateien.

Strukturdaten

Informationen zur inneren Gliederung eines Werks, zum Beispiel Kapitel, Artikel, Tafeln, Beilagen oder Seitenbereiche.

TIFF

Verlustfreies Bildformat, das häufig für hochauflösende Masterdateien und die Langzeitarchivierung eingesetzt wird.

BiblioCopy

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