Mikrofilme und Mikrofiches bewahren große Mengen an Dokumenten, Plänen und Publikationen auf kleinstem Raum. Damit diese Inhalte heute wieder unkompliziert genutzt werden können, übertragen wir die Aufnahmen in digitale Dateien – für die Arbeit am Bildschirm, die Weitergabe und die langfristige Sicherung.
Ob einzelne Rollen, Fiches oder umfangreichere Bestände: Wir erfassen die Vorlagen sorgfältig, kontrollieren Ausrichtung und Belichtung und bringen die Aufnahmen in die richtige Reihenfolge. Sie erhalten übersichtliche PDF-Dateien, auf Wunsch mit Texterkennung (OCR), sodass sich enthaltene Texte gezielt durchsuchen lassen.

Mikrofilmrollen zur Digitalisierung. Foto: BiblioCopy.
Digitalisierung von Mikroformen
Mikrofilme und Mikrofiches waren jahrelang die gängige Methode der Langzeit-Archivierung von umfangreichen Dokumentenbeständen. Das Material wird bei der Verfilmung in ein mikroskopisch kleines Format verkleinert.
Eine häufige Einsatzmöglichkeit für Mikrofiches war etwa die Speicherung von umfangreichen Auto-Ersatzteilkatalogen und Reparaturanleitungen auf den Filmen. Auch die Unterlagen für Bauprojekte sind häufig auf Mikrofiche abgespeichert.

Um die Originaldokumente wieder bearbeiten zu können, werden spezielle Lesegeräte benötigt, die das Material auf seine Ursprungsgröße zurückvergrößern. Mit Reader-Printern konnte direkt von den Filmen mittels Vergrößerung eine A4 Kopie hergestellt werden. Inzwischen arbeiten wir mit speziellen Mikrofilm-Scannern und erzeugen zunächst eine digitale Kopie der Mikrofilm/ -fiche-Vorlage über optische Vergrößerung.
Die digitalisierten Fiches erhalten Sie im PDF-Format. Die Dateien können Sie dann am Computer ansehen oder zum Beispiel als Handbuch wieder ausdrucken.
Unser Qualitätsanspruch
Wir erstellen die Digitalisate ausschließlich manuell, was einen größeren Aufwand bedeutet und mehr Zeit kostet als eine automatische Digitalisierung, allerdings auch oft ein qualitativ besseres Ergebnis erzielt.
Im Gegensatz zu einer automatisierten Bearbeitung können bei der manuellen Digitalisierung sowohl einzelne Unschärfen als auch unterschiedliche Belichtungen, Ausrichtungen oder Aufnahmegrößen der Images ausgeglichen werden.
Bei der Mikroverfilmung wurden spezielle Filme mit einer bitonalen Aufnahmetechnik verwendet, daher wurden schon durch die Aufnahme Zwischentöne wie Graustufenbilder nicht entsprechend dem Original gespeichert. Falls das Original nicht mehr vorhanden oder zugänglich ist, kann es trotzdem sinnvoll sein, aus dem vorhandenen Filmmaterial die maximal mögliche Qualität als digitale Datei zu erzeugen.

Für eine sehr große Menge von Mikroformen, etwa ganze Bestände von Behörden, ist diese Handarbeit aber normalerweise zu aufwändig und kostspielig, hier empfiehlt sich eher eine automatisierte Bearbeitung.
Gerne übernehmen wir Rückdigitalisierungen von Mikrofilmen oder Mikrofiches aus dem Bestand der Staatsbibliothek für Sie.
Sie können uns zudem auch eigene oder ausgeliehene Mikrofilme/-fiches zuzusenden.
