Aufgeschlagene historische Handschrift aus dem Handschriftenportal

DFG-Projekt „Handschriftenportal“

Digitalisierung gedruckter Handschriftenkataloge für das zentrale Fachportal.

Aufgeschlagene historische Handschrift aus dem Handschriftenportal
Historische Handschrift, Titelmotiv des Handschriftenportals. © Handschriftenportal. Quelle: Handschriftenportal.

Im DFG-Projekt „Handschriftenportal“ digitalisierte BiblioCopy 2018 gedruckte Handschriftenkataloge für die Staatsbibliothek zu Berlin und weitere wissenschaftliche Bibliotheken. Die Kataloge bilden eine wichtige Grundlage für den zentralen digitalen Nachweis deutscher Handschriftenbestände.

Zeitraum
2018

Bestände
gedruckte Handschriftenkataloge

Ziel
zentrale digitale Recherche

Gedruckte Kataloge für das digitale Portal

Handschriftenkataloge enthalten wissenschaftliche Beschreibungen zu Inhalt, Materialität und Geschichte einzelner Codices. Ihre Digitalisierung macht diese Erschließungsinformationen mit den Nachweisen und Digitalisaten im Portal verknüpfbar.

  • schonende Digitalisierung umfangreicher Katalogbände
  • konsistente Seitenfolge und Qualitätsprüfung
  • Ausgabe für Texterkennung und weitere Datenaufbereitung
  • Bereitstellung für die beteiligten Handschriftenzentren

Forschungsinformationen zentral zugänglich

Das Handschriftenportal führt Beschreibungen und Digitalisate aus vielen Sammlungen zusammen. In der ersten Projektphase wurden laut Portal insgesamt 257 gedruckte Kataloge gescannt und ihre Volltexte aufbereitet.

Glossar

Kurz erklärt

Glossar

Fachbegriffe aus unseren Digitalisierungsprojekten kurz erklärt.

ALTO-XML

Standardisiertes XML-Format für OCR-Ergebnisse. Es speichert erkannten Text zusammen mit Positionen und Layoutinformationen einer Seite.

DFG-Praxisregeln

Qualitäts- und Verfahrensempfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft für die Digitalisierung von Kulturgut.

FID

Fachinformationsdienste versorgen einzelne Wissenschaftsgebiete mit spezialisierter Literatur und digitalen Informationsangeboten.

Goobi

Open-Source-Software zur Steuerung, Dokumentation und Qualitätssicherung komplexer Digitalisierungsworkflows. Goobi und Kitodo haben einen gemeinsamen Ursprung in einer ab 2004 an der SUB Göttingen entwickelten Workflowsoftware und werden seit 2016 als getrennte Projekte weiterentwickelt.

IIIF

Offene Standards, mit denen Bilder und Metadaten aus unterschiedlichen Sammlungen einheitlich bereitgestellt und angezeigt werden können.

Kitodo

Open-Source-Softwaresuite zur Produktion, Verwaltung und Präsentation von Digitalisaten in Bibliotheken und Archiven. Kitodo und Goobi haben einen gemeinsamen Ursprung in einer ab 2004 an der SUB Göttingen entwickelten Workflowsoftware und werden seit 2016 als getrennte Projekte weiterentwickelt.

Metadaten

Strukturierte Angaben zu einem Digitalisat, etwa Titel, Signatur, Urheber*in, Datierung, Rechte, Dateiformat und Seitenfolge.

OCR

Optical Character Recognition: automatische Erkennung von gedrucktem Text in Bilddateien für Suche, Volltext und weitere Auswertung.

Paginierung

Erfassung und Zuordnung der gedruckten oder handschriftlichen Seitenzahlen zu den einzelnen Bilddateien.

Strukturdaten

Informationen zur inneren Gliederung eines Werks, zum Beispiel Kapitel, Artikel, Tafeln, Beilagen oder Seitenbereiche.

TIFF

Verlustfreies Bildformat, das häufig für hochauflösende Masterdateien und die Langzeitarchivierung eingesetzt wird.

BiblioCopy

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