Reihen von Archivkartons im Magazin der Deutschen Gartenbaubibliothek

Kataloge der Deutschen Gartenbaubibliothek

Gärtnerei- und Pflanzenkataloge mit OCR für Langzeitsicherung und Webpräsentation.

Blick zwischen Bücherregalen in der Deutschen Gartenbaubibliothek
Einblick in die Deutsche Gartenbaubibliothek. Quelle: Deutsche Gartenbaubibliothek.

Die Deutsche Gartenbaubibliothek in der Universitätsbibliothek der TU Berlin ist Deutschlands größte Spezialbibliothek für Gartenliteratur. Von 2019 bis 2021 digitalisierte BiblioCopy historische Gärtnerei- und Pflanzenkataloge aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Zeitraum
2019–2021

Bestände
Gärtnerei- und Pflanzenkataloge

Leistungen
Scan, OCR, Webausgabe

Historische Gartenkultur recherchierbar machen

Die Kataloge dokumentieren Pflanzensortimente, Züchtung, Gestaltung und Handelsgeschichte. Sie sind damit Quellen für Gartenbau, Botanik, Kulturgeschichte und historische Biodiversitätsforschung.

  • hochauflösende Digitalisierung historischer Drucke
  • OCR-Texterkennung für Volltextsuche
  • Dateiausgabe für Langzeitsicherung und Webpräsentation
  • Qualitätskontrolle bei typografisch und bildlich komplexen Seiten

Schutz der Originale, Zugang zu den Inhalten

Die Online-Präsentation eröffnet einen ortsunabhängigen Zugang zu seltenen Katalogen. Gleichzeitig können die häufig empfindlichen Originale dauerhaft geschont werden.

Glossar

Kurz erklärt

Glossar

Fachbegriffe aus unseren Digitalisierungsprojekten kurz erklärt.

ALTO-XML

Standardisiertes XML-Format für OCR-Ergebnisse. Es speichert erkannten Text zusammen mit Positionen und Layoutinformationen einer Seite.

DFG-Praxisregeln

Qualitäts- und Verfahrensempfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft für die Digitalisierung von Kulturgut.

FID

Fachinformationsdienste versorgen einzelne Wissenschaftsgebiete mit spezialisierter Literatur und digitalen Informationsangeboten.

Goobi

Open-Source-Software zur Steuerung, Dokumentation und Qualitätssicherung komplexer Digitalisierungsworkflows. Goobi und Kitodo haben einen gemeinsamen Ursprung in einer ab 2004 an der SUB Göttingen entwickelten Workflowsoftware und werden seit 2016 als getrennte Projekte weiterentwickelt.

IIIF

Offene Standards, mit denen Bilder und Metadaten aus unterschiedlichen Sammlungen einheitlich bereitgestellt und angezeigt werden können.

Kitodo

Open-Source-Softwaresuite zur Produktion, Verwaltung und Präsentation von Digitalisaten in Bibliotheken und Archiven. Kitodo und Goobi haben einen gemeinsamen Ursprung in einer ab 2004 an der SUB Göttingen entwickelten Workflowsoftware und werden seit 2016 als getrennte Projekte weiterentwickelt.

Metadaten

Strukturierte Angaben zu einem Digitalisat, etwa Titel, Signatur, Urheber*in, Datierung, Rechte, Dateiformat und Seitenfolge.

OCR

Optical Character Recognition: automatische Erkennung von gedrucktem Text in Bilddateien für Suche, Volltext und weitere Auswertung.

Paginierung

Erfassung und Zuordnung der gedruckten oder handschriftlichen Seitenzahlen zu den einzelnen Bilddateien.

Strukturdaten

Informationen zur inneren Gliederung eines Werks, zum Beispiel Kapitel, Artikel, Tafeln, Beilagen oder Seitenbereiche.

TIFF

Verlustfreies Bildformat, das häufig für hochauflösende Masterdateien und die Langzeitarchivierung eingesetzt wird.

BiblioCopy

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